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Newsletter Februar 2012

Center-Werbung entwickelt Funkspots für die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreis Warendorf

Für die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreis Warendorf hat die Center-Werbung im Auftrag des Marketing-Arbeitskreises Warendorf (MAK) zwei Funkspots konzipiert und produziert. In jeweils 30 Sekunden Länge werden zum Thema „Kraft der Genossenschaft“ die Vorzüge des Genossenschaftswesens sowie eine Mitgliedschaft bei den Genossenschaftsbanken beworben. Die Radiospots sind an die aktuelle Kampagne des MAK „Deine, meine unsere.“ angelehnt und werden im Februar und März 2012 im Radio Warendorf gesendet.

Deutschlands teuerste Anzeige

Ein vier Millionen Euro teures Inserat in der Jubiläumsausgabe der „Bild“-Zeitung lohnt sich nur für wenige Firmen. Es dürfte sich um die teuersten Anzeigen handeln, die jemals in Deutschland verkauft wurden: Vier Millionen Euro kostet eine 1/1-Seite in der Sonderausgabe der „Bild“-Zeitung, die am 23. Juni zum 60. Geburtstag des Blatts erscheint. Für eine halbe Anzeigenseite berechnet der Axel-Springer-Verlag laut Preisliste 2,2 Millionen Euro. Der hohe Preis hat mit der hohen Reichweite zu tun. Mit großem Aufwand will Springer in jeden deutschen Haushalt eine „Bild“-Jubiläumsausgabe liefern lassen. 70,3 Millionen Einwohner über 14 Jahren hätten dann die Sonderausgabe in der Hand. Aber wer kann – und will – sich derartige Hochpreiswerbung überhaupt leisten? Das Angebot richte sich „nur an einen sehr kleinen Kreis von möglichen Werbekunden“, erklärt ein Verlagssprecher. Zum Stand der Einbuchung macht er keine Angaben. 

Kino legt zu, aber noch nicht genug: Bilanz 2011 – Deutsche Filme bringen mehr Zuschauer in die Spielstätten / Umsatz immer noch unter Niveau von 2009

Die Bilanz der Filmförderungsanstalt (FFA) für die Kinos sieht 2011 durchwachsen aus. Zwar konnten die Betreiber dank eines großen Angebots an deutschen Filmen wieder deutlich mehr Besucher in die Kinos locken. Der Umsatz hat sich jedoch noch nicht vom Einbruch 2010 erholt. Insgesamt verbuchten die Kinobetreiber 2011 einen Umsatz von rund 958,1 Millionen Euro – fast 40 Millionen mehr als 2010. Rund 129,6 Millionen Kinobesucher zählte die FFA, die die Zahlen für die Branche auswertet, in diesem Zeitraum. Das sind rund drei Millionen mehr als 2010. Verantwortlich für das Besucherplus ist vor allem der deutsche Film. Til Schweigers „Kokowääh“ lockte rund 4,3 Millionen Zuschauer in die Kinos und war damit der meistgesehene deutsche Film. Dahinter folgen „What a Man“ mit Matthias Schweighöfer und „Wickie auf großer Fahrt“. Insgesamt kommt der deutsche Film auf einen Marktanteil von knapp 22 Prozent – fünf Prozentpunkte mehr als 2010.

Print bleibt unverzichtbar – Führungskräfte sind routinierte Onliner und engagierte Zeitschriftenleser

Am Internet kommen die Führungskräfte heutzutage nicht mehr vorbei; von 100 Chefs sind 98 online. Jeder zweite hat auch ein internetfähiges Handy oder Smartphone. Dennoch bekunden über 90 Prozent, dass Zeitungen und Zeitschriften für sie unverzichtbar sind. Fast die Hälfte lässt sich zudem von Printmedien zum Besuch von Websites verleiten. Das besagt die jüngste LeserAnalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) von der gleichnamigen Arbeitsgemeinschaft. Grundgesamtheit sind etwa 2,7 Millionen leitende Angestellte, Freiberufler, Selbstständige und höhere Beamte. Befragt wurden rund 10.000 Personen aus der Zielgruppe. Die bislang alle zwei Jahre veröffentlichte Untersuchung wird künftig sogar jährlich durchgeführt. Ungeachtet aller Gleichstellungs- und Quotenbemühungen sind der Studie zufolge vier Fünftel der Zielgruppe männlich. Meist sind Entscheider auch etwas älter – nur ein Fünftel ist jünger als 40 Jahre – und sie haben jede Menge zu tun: Zwei Fünftel arbeiten unter der Woche mehr als 60 Stunden, ähnlich viele legen am Wochenende oft eine Sonderschicht ein. Ein wenig Zeit zum Lesen bleibt aber trotzdem, gerne auch unterwegs auf den in diesen Kreisen häufigen Geschäftsreisen. Die höchsten Reichweiten in der Chefetage erzielen „Spiegel“, „Focus“ und „Stern“. Meistgelesene überregionale Tageszeitung ist die „Süddeutsche Zeitung“.

Rückblick auf 2011: Das Jahr nach dem Hype

Das Agenturjahr 2011 war in doppelter Hinsicht das Jahr der Wahrheit. So musste sich zum einen zeigen, ob der 2010 bejubelte Aufschwung der Werbedienstleister mit einem durchschnittlichen Umsatzplus von 7,5 Prozent fortgesetzt werden kann. Zum anderen sollte es erste Hinweise darauf geben, was die zum Allheilmittel stilisierte Zusammenführung der Einheiten für klassische und digitale Kommunikation für das Geschäft bringt. Die Wahrheit liegt auch in der Werbung bekanntlich auf dem Platz. Konjunkturell war 2011 in gewisser Weise ein Spiegelbild des Vorjahres – allerdings mit umgekehrten Vorzeichen. Während das 1. Halbjahr 2010 schleppend verlief und sich der Investitionsstau erst in den zweiten sechs Monaten auflöste, war es in diesem Jahr andersherum. Die erste Hälfte verlief für die meisten Agenturen recht dynamisch. Im 2. Halbjahr hat sich das wirtschaftliche Klima dagegen spürbar abgekühlt. Ob die integrierten Strukturen das Geschäft tatsächlich beflügelt haben, lässt sich nur schwer überprüfen. Das liegt auch daran, dass die Networks, von denen sich einige 2010 eine neue Aufstellung verordnet hatten, nach wie vor keine Zahlen herausgeben. 

Business Joke des Monats