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Newsletter April 2011
Center-Werbung produziert Funk-Spot für den Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V. (BWGV)
In Anlehnung an die aktuelle FinanzGruppen-Kampagne „Werte schaffen Werte“ des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken produzierte die Center-Werbung GmbH für den BWGV einen 30-sekündigen Funk-Spot, in dem die wichtigen Themen Kundennähe, Verantwortung, Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen.
Die Ausstrahlung in der Radio-Kombi Baden-Württemberg und dem SWR1 Baden-Württemberg erfolgt vom 2. bis 20. Mai 2011. Die Center-Werbung kreierte den Sprechertext und verantwortete die Produktion sowie die gesamte Mediaabwicklung des Funk-Spots.
Werbemarkt 2010 wächst um mehr als 10 Prozent
Der internationale Werbemarkt ist im vergangenen Jahr um 10,6 Prozent auf 503 Milliarden Dollar gewachsen. Dies teilte das Marktforschungsinstitut Nielsen am Donnerstag mit. Ein großer Teil dieses Zuwachses geht auf das Konto des Mittleren Ostens (plus 26,7 Prozent) und Lateinamerikas (plus 21,2 Prozent). Außerdem hat die Fußball-Weltmeisterschaft offenkundig viele Unternehmen dazu bewogen, ihre Werbeausgaben nach dem schwachen Jahr 2009 wieder zu erhöhen. Da Nielsen nur die Werbung in klassischen Medien analysiert – darunter fallen Fernsehen, Radio, Zeitungen und Zeitschriften –, dürfte der tatsächliche Anstieg angesichts der boomenden Online-Werbung noch höher sein. Von den Medien profitierte besonders das Fernsehen: Die Buchungen dort nahmen um 13,1 Prozent zu. Damit investierten die Unternehmen nun 62 Prozent ihrer Ausgaben für klassische Werbung in TV-Spots, so viel wie noch nie. Anzeigen in Zeitungen legten um 7 Prozent zu. Der größte Werbemarkt der Welt ist Amerika, gefolgt von China.
Ausblick auf den Werbemarkt des ersten Quartals 2011
Für die Kommunikationsbranche begann das Jahr erfreulich: Die Werbeaufwendungen könnten im ersten Quartal fünf bis zehn Prozent über dem Vorjahr liegen. Damit erreichen sie (zu Listenpreisen) eine Größenordnung von sechs Milliarden Euro. Nach vorläufigen Daten der Media-Analysefirma Ebiquity griffen in den ersten drei Monaten vor allem die Branchen Kraftfahrzeuge, Finanzprodukte und Telekommunikation tiefer in ihre Werbekassen. Im März begannen zudem die saisontypischen Frühjahrskampagnen vieler Baumärkte, Getränkehersteller sowie Bekleidungs- und Outdoor-Anbieter. TV-Werbung lag bis Ende März gut vier Prozent über dem Vorjahr. Kommunikationsprofis erwarten derzeit für die kommenden Monate schlimmstenfalls eine Abflachung des Wachstumstrends, aber keine Einbrüche. Die Japan-Katastrophe scheint zunächst keine großen Auswirkungen auf die Werbebudgets zu haben. Auch die hierzulande aktiven japanischen Unternehmen lassen laut Ebiquity bisher keine Sparambitionen erkennen. Die mit Abstand eifrigsten Werbebranchen sind nach wie vor – daran ändert auch der Aufschwung nichts – der Handel sowie die Pkw-Hersteller; sie stehen für fast zehn (Handel) beziehungsweise sechs Prozent des Bruttowerbedrucks. Auf Rang drei folgen bereits Online-Dienstleistungen. Sie legten zuletzt mit einer Wachstumsrate von mehr als einem Viertel zu.
Mediennutzung: Längst nicht genug gehört und gesehen
Das tägliche Zeitbudget der Bürger für Lesen, Fernsehen oder Internet-Surfen verharrt im laufenden Jahr weiter auf hohem Niveau; nicht nur die digitalen, auch die klassischen Medien sind gefragt. Das zeigen aktuelle Daten zum Medienkonsum. Die TV-Sehdauer legte 2010 um elf Minuten zu und erreichte im Jahresschnitt einen Rekordwert von 223 Minuten pro Tag (Bevölkerung ab drei Jahren). In den ersten Monaten 2011 fiel der Wert saisonbedingt mit 253 Minuten noch höher aus. Die Radiohördauer der Deutschen lag laut der aktuellen „Media-Analyse Hörfunk“ mit 199 Minuten pro Tag (Montag bis Freitag) ebenfalls leicht über dem Vorjahr. Anzunehmen ist außerdem ein Anstieg der Internet-Nutzungsdauer allein durch die gewachsene Online-Gemeinde: Anfang 2010 nutzten laut GfK 67 Prozent der Bevölkerung das Internet, 2011 sind es 72 Prozent. Für die durch das Netz besonders in Mitleidenschaft gezogenen Printmedien hatte die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (ag.ma) kürzlich ebenfalls erfreuliche Meldung: „Die Zeitschriftennutzung bleibt extrem stabil“, so die Forscher; rund 93 Prozent der Bürger lesen Zeitschriften. Das summierte Zeitbudget für Mediennutzung betrug 2010 laut ARD-ZDF Studie „Massenkommunikation“ neun Stunden und 43 Minuten pro Tag.
Internet etabliert sich als zweitstärkstes Werbemedium
Das Investitionsvolumen auf dem Online-Werbemarkt ist in Deutschland 2010 stark angestiegen. Damit baut das Internet seine Position als zweitstärkster Werbekanal nach dem TV aus. Laut Bruttowerbestatistik des Online-Vermarkterkreises (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist das Bruttowerbevolumen 2010 im Vergleich zu 2009 um 26 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro für klassische Online-Werbung, Affiliate-Netzwerke und Suchwortvermarktung angestiegen. Die klassische Online-Werbung hat von dieser Entwicklung am stärksten profitiert und verzeichnet einen Zuwachs von 35 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro. Die Suchwortvermarktung steht mit einem Wachstum von 15 Prozent auf dem zweiten Platz. Affiliate-Netzwerke verzeichneten ein Plus von zehn Prozent und liegen damit auf Platz drei. Mit einem Anteil von 19,2 Prozent am Mediamix hat sich das Internet 2010 als zweitstärkstes Medium positioniert und überholt, wenn auch nur knapp, erstmals die Zeitungen (19 Prozent). Seit 2006 hat das Internet seinen Anteil am Media-Mix mehr als verdoppelt. Aufgrund es unmittelbaren Dialogs, der durch Online-Werbung mit den Konsumenten möglich ist, und des technologischen Fortschritts wird das Internet seine Position als zweitstärkstes Werbemedium noch weiter ausbauen können: Für 2011 erwartet der OVK ein weiteres Wachstum mit einem Bruttowerbevolumen für Internetwerbung von mehr als 6 Milliarden Euro. Grundlage für die Schätzung ist eine Befragung von Werbetreibenden, Vermarktern und Agenturen. Starke Nachfrage gibt es vor allem nach großflächigen, integrierten und aufmerksamkeitsstarken Standardwerbeformen wie Wallpaper, Super Banner und Reactangle. Im Vergleich zu den traditionellen Medien fehlen jedoch aktuell noch Nachweise der Werbewirkung und die Entwicklung von Leistungswerten jenseits der Klicks. In absehbarer Zukunft sollen die klassischen Parameter der Markenführung auch für die Online-Werbung definiert und in der Online-Mediaplanung verankert werden. Neben den reinen Klick-Raten werden dann weitere Informationen zu Kampagnenerfolg und -wirkung, wie Werte über Marken- und Werbeerinnerung, den Kunden und Agenturen zur Verfügung gestellt werden können.
Business Joke des Monats
